Rromano Festival | 8.9.2018 | Berlin

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Liebe Freund*innen, liebe Schwestern, liebe Brüder,

Verbrechen gegen Rom*nja in ganz Europa nehmen stetig zu. Der gesellschaft­liche Aufschrei jedoch bleibt aus. Rom*nja werden behördlich gezählt, ihre Häuser in Brand gesetzt. In der Ukraine wurden ein Mann und eine Frau bei einem neo­faschistischen Anschlag ermordet. In Griechenland wurde eine 13-Jährige erschossen. In Berlin wurde auf einen 7-Jährigen geschossen.

Ganz besonders freut es uns, dass wir Vertreter*innen von Romaorganisationen aus der Ukraine und Serbien zum Festival begrüßen dürfen. Diese werden in den Workshops ihre Sicht zu den aktuellen Geschehnissen berichten. Ein internes Netzwerktreffen mit dem Rromano Bündnis Berlin und den internationalen Vertreter*innen wird im Rahmen eines Kurzfilms zum Gesamtfestival bis Ende diesen Jahres in einer weiteren Veranstaltung des Rroma Info Centrums präsentiert.

Gefördert von:

Geschichte erleben und erinnern mit Anita Awosusi

Ende März hatte unsere Jugendgruppe von „Gestern mit den Augen von Heute sehIMG_1463en“ die Ehre, sich mit der Autorin und Musikerin Anita Awosusi bei uns im Rroma-Info-Centrum zu treffen und eigene Fragen an die Geschichte und ihrer Bedeutung für nachfolgende Generationen zu stellen. Anita Awosusi hat uns von ihren Erfahrungen alsIMG_1464 Tochter von Überlebenden des Nationalsozialismus und über die Auswirkungen der Vergangenheit bis heute berichtet und aus ihrem Buch „Vater unser – eine Sinti- Familie erzählt“ erzählt. Wir haben außerdem einen interessanten Einblick in ihre Bildungsarbeit und ihr langjähriges Engagement für die Anerkennung des Völkermords erhalten. Gleichzeitig war sie beeindruckt von dem Interesse und Engagement unserer Jugendgruppe, ein spannender Erfahrungsaustausch!IMG_1468